Anbieter: Lakrids by Bülow

Adventskalender 2026

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Beschreibung

Adventskalender 2026. 24 Türchen, 48 Schokoladenlakritze, ein Weihnachtsbaum aus Kopenhagen.

Adventskalender 2026 von Lakrids by Bülow ist ein Lakritz-Adventskalender mit 24 Türchen und je zwei Kugeln Schokoladenlakritz dahinter, gemischt aus Klassikern und Saisonsorten. Kein Schokoladenkalender, kein Kalender für Kinder, keine Lakritzstangen.

Adventskalender 2026 ist der Lakritzkalender des Kopenhagener Herstellers Lakrids by Bülow, der hinter 24 Türchen insgesamt 345 Gramm Lakritzkugeln mit Schokoladenhülle verteilt. Ein gewöhnlicher Adventskalender hält ein Täfelchen Vollmilch pro Tag bereit, vierundzwanzigmal dasselbe. Dieser hier legt zwei Kugeln hinter jede Tür, und keine zwei Tage schmecken gleich. Das Prinzip ist das eines Kalenders, der Inhalt ist der einer Verkostung. Wer Lakritz mag, bekommt im Dezember eine Reihe, die das Regal so nicht bietet, weil einige Rezepturen nur in diesem Karton vorkommen.

Süßes Lakritz unter vier Schokoladen

Der Kalender schmeckt nach weichem, süßem Lakritz unter weißer, heller, dunkler oder Milchschokolade, je nach Tag mit Frucht, Karamell oder Salz kombiniert. Im Kern sitzt das süße Lakritz des Hauses, ohne die Schärfe, die viele mit dänischem Lakritz verbinden. Die Hülle macht den Unterschied von Tür zu Tür.

Die fruchtigen Sorten arbeiten mit gefriergetrocknetem Obst: Erdbeere, Himbeere, Passionsfrucht, Pfirsich, Kirsche, Limettenschale, Banane und Ananas. Die Frucht wird bei Kälte getrocknet und behält ihre Säure, was gegen die Süße der weißen Schokolade gut steht. Dazwischen liegen dunklere Tage mit Karamell aus gesalzener Butter, Kakaonibs, Meersalz und Vanille.

Ein paar Kugeln tragen Salmiak, den Salzton des nordischen Lakritz, aber in kleiner Dosis und unter Schokolade abgefedert. Die Zartbitterhülle bringt 70 Prozent Kakao mit, die Dulce-Schokolade ist karamellisierte Milchschokolade mit einer Note von Brioche. Die weiße Schokolade trägt die Fruchtsorten, weil sie selbst kaum Eigengeschmack mitbringt und die Säure durchlässt.

Die Kugeln unterscheiden sich auch im Biss. Manche tragen eine dünne, knackende Hülle, andere sind mit Fruchtpulver oder Kakao bestäubt und wirken samtig. Das Lakritz im Kern bleibt bei allen weich und lässt sich kauen, ohne an den Zähnen zu kleben.

Wer einen Schokoladenkalender mit etwas Lakritz erwartet, wird diesen Kalender als zu lakritzlastig empfinden. Die Wurzel ist hier das Herzstück, die Schokolade der Rahmen. Wer Salmiak grundsätzlich meidet, findet hinter einigen Türchen nichts für sich. Für Familien mit kleinen Kindern ist er weniger geeignet, dafür ist das Lakritz zu präsent.

Zwei Kugeln am Abend, eine Tür pro Tag

Dieser Kalender ist für zwei Personen gedacht: hinter jeder Tür liegen zwei Kugeln, damit beide am selben Abend probieren und vergleichen können. Wer ihn allein öffnet, hat entweder zwei Kugeln am Tag oder zwei Kalender in einem.

Am besten öffnen Sie die Tür nach dem Abendessen, zu einem Espresso oder einem kräftigen Schwarztee. Beides räumt die Süße weg und lässt das Lakritz nachklingen. Zu einem Glas Portwein oder einem Amaro passen die dunklen Sorten, zu einem Gin Tonic die fruchtigen mit Limette und Passionsfrucht.

Für ein Dessert im Advent hacken Sie vier Kugeln grob und streuen sie über Vanilleeis oder eine Schale Skyr mit Honig. Das Lakritz zieht in die Kälte, die Schokolade bleibt knackig. Wer Gäste hat, legt je eine Kugel auf die Untertasse und lässt raten, welche Frucht darin steckt. Die Kirsche wird meist erkannt, die Banane fast nie.

Wer den Kalender verschenkt und selbst nicht dabei ist, legt einen Zettel mit einer Regel bei: jeden Abend eine Tür, nie zwei. Das klingt streng, verlängert aber den Dezember auf seine volle Länge. Bei 48 Kugeln ist die Versuchung sonst groß, am zweiten Wochenende schon bei Tür zwölf zu sein.

Unser Tipp: Stellen Sie den Kalender nicht neben die Heizung. Über 20 Grad wird die Schokolade weich, die Kugeln kleben aneinander, und die Hülle läuft grau an. Ein kühler Flur oder das Schlafzimmer sind besser als die Küche, in der abends der Ofen läuft. Dessertweine sind zu diesen Kugeln nicht geeignet, ihre Süße verdoppelt das Lakritz.

Ein Julehjerte am Baum und eine Wurzel als Gewürz

Auf dem Deckel des Adventskalenders 2026 steht ein Weihnachtsbaum auf schwarzem Grund, geschmückt mit goldenen Kugeln, Zuckerstangen, Glocken und rot-goldenen Flechtherzen. Diese Herzen sind das dänischste Detail des Motivs. Julehjerter werden aus zwei Streifen Glanzpapier geflochten und mit Süßigkeiten gefüllt an den Baum gehängt. Das älteste erhaltene Exemplar stammt von Hans Christian Andersen und liegt im Museum in Odense.

Der Advent gehört in Dänemark zu den festesten Ritualen des Jahres. Seit 1962 sendet das dänische Fernsehen jeden Dezember eine eigene Serie mit 24 Folgen, den Julekalender, und viele Familien öffnen dazu einen Pakkekalender mit kleinen Päckchen. Ein Kalender mit zwei Kugeln pro Tag steht in genau dieser Tradition, nur eben zum Essen.

Lakrids by Bülow begann 2007 in einer kleinen Küche auf Bornholm. Johan Bülow kochte Lakritz aus Süßholzextrakt, Zucker und Melasse, ohne Weizenmehl, das sonst als Bindemittel dient. Deshalb ist das Lakritz glutenfrei, und deshalb bleibt es weich statt zäh. Die Schokoladenhülle kam später dazu und machte aus einer Süßigkeit für Lakritzkenner ein Konfekt, das auch Menschen greifen, die nie Lakritz essen würden.

Süßholz ist eine Wurzel, deren Glycyrrhizin bis zu fünfzigmal süßer wirkt als Zucker. Lakrids behandelt sie wie ein Gewürz, das man mit Frucht, Salz oder Karamell auf eine Bühne stellt. Der Kalender ist die einmal im Jahr zusammengestellte Übersicht dieser Idee, 24 Antworten auf die Frage, was zu Lakritz passt.

Der Jahrgang, den es nur bis Weihnachten gibt

Was den Adventskalender 2026 von den Dosen im Regal unterscheidet, ist die Mischung und die Frist. Einige Sorten dahinter stehen in keiner Dose, das Motiv wechselt jedes Jahr, und nach dem 24. Dezember gibt es diesen Jahrgang nicht mehr. Wer den Kalender im Vorjahr schon hatte, bekommt dieses Jahr ein neues Bild und teils andere Kugeln.

Als Geschenk wirkt er vom ersten Dezember an, nicht erst am Heiligabend. Wer ihn Ende November überreicht, ist einen Monat lang jeden Abend am Tisch dabei. Die flache Box lässt sich verschicken, ohne dass innen etwas verrutscht, und die Verpackung besteht aus Karton, der ins Altpapier geht. Wer eine einzelne Sorte dazulegen möchte, greift zur Dose CLASSIC Caramel mit Meersalz. Das ganze Sortiment aus Kopenhagen steht unter Lakrids by Bülow.

Vierundzwanzig Abende, an denen die Frage nach dem Nachtisch schon beantwortet ist, und zwar zu zweit.

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